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Los geht's

Trachtenland und Tote Hosen

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Hessen feiert

Der Hessentag ist das große Fest der Bürgerinnen und Bürger Hessens. Es ist ein Fest der Vielfalt, der Unterschiede,
der Integration und Toleranz. Und es vermittelt, dass
Tradition und Moderne keine Gegensätze sind - von Trachtenland bis "Die Toten Hosen".
 
Hunderttausende von Menschen besuchen daher
jährlich das zehntägige Fest. Angezogen vom
lauschigen Weindorf, vom Kinderland, vom Dauerbrenner
„Natur auf der Spur“, von Ausstellungen zur gemeinsamen 
Vergangenheit oder brandaktuellen Themen.

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Hesse sein

Ministerpräsident Volker Bouffier frei nach Georg August Zinn:

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Gegründet als verbindendes Fest aller Hessen, als Fest der Gemeinschaft und zur Integration von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen ist der Hessentag seiner Idee immer treu geblieben: Er bündelt die Kraft und Kreativität, mit der die Bürgerinnen und Bürger Hessen zu ihrer Heimat machen.




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Doch wo liegt eigentlich der Ursprung für das Fest der Hessen?

Als Organisator des "Trachtenlandes", einer der traditionsreichsten Veranstaltungen auf dem Hessentag, dem Trachtenland, kennt Hans-Joachim Kuhn natürlich auch die Wurzeln des Festes: 

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Tradition haben auch die Hessentagsplakate

Etwa ein Jahr vor dem Hessentag stellen die Hessentagsstadt und das Land auf einem Plakat das Logo des aktuellen Hessentages vor. Der Hessentagsbeauftragte des Landes, Thorsten Herrmann, weiß, wie ein solches Plakat entsteht:

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Ehrenamt

Um ein Stadt- oder Landesfest zu feiern, braucht es Menschen, die Anpacken, die Spaß am Mithelfen haben und ihren Teil zum Gelingen beitragen wollen. Darunter sind viele, die das freiwillig machen. Sie leisten ein Ehrenamt und ihre Arbeit ist unbezahlbar. 

Bei einem Hessentag zum Beispiel wirken bis zu 5.000 Helferinnen und Helfer mit, davon etwa 1.000 ehrenamtlich.

Ihnen gilt unser besonderer Dank...

 

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Beim Hessentag in Herborn zum Beispiel haben rund 30 ehrenamtliche Fotografen die gesamten zehn Tage für die Ewigkeit festgehalten. Christian Stuhl, Hans-Dieter Wieden, Martin Krimmel vom Fototeam Herborn: „Wir haben so viel Freude an dieser Stadt und konnten so mal was zurückgeben. Dabei sind wir unheimlich vielen Menschen begegnet, mit denen wir sonst nie in Kontakt gekommen wären. Und der Hessentag hat uns alle hier in der Stadt zu einer richtigen Familie zusammengeschweißt. Wir sind alle per Du.“

Der „Kuchengeist“ des Helfertreffs: Jeden Morgen fanden die Herborner Helfer im Kühlschrank ihres Treffpunkts frisch gebackenen Kuchen vor. Der Bäcker blieb im Trubel über Tage unerkannt. Bis man Monika Heisler auf frischer Tat ertappte: „Ich helfe so gern und mache anderen einen Freude. Es gibt doch nichts Schöneres, als vor Freude strahlende Augen. Und ich bin so begeistert von diesem Fest mit diesen vielen, vielen Menschen, die alle friedlich und freundlich feiern.“

Mike Marucha und Ayhan Tarlack sorgten mit rund 80 weiteren freiwilligen Fahrern dafür, dass in Herborn alle und alles zur rechten Zeit am rechten Platz war: „Herborn ist eine super Stadt und wir sind hier ein richtig tolles Team geworden, total begeistert und trotz Stress richtig harmonisch. Großartig auch, wie viele Kulturen bei so einem Fest aufeinandertreffen und dass die Flüchtlinge dabei gleich integriert werden. Am liebsten würden wir beim nächsten Hessentag wieder mitmachen.

Martin Jilg aus Groß-Almerode war beim Hessentag 2015 in Hofgeismar dabei...

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Sport


Wenn es darum geht,
Gemeinsames zu pflegen,
zu integrieren, zu verbinden,
ist Sport ganz vorn dabei.
Ob als Fan oder als Aktiver -
mit Sport ist schnell ein Anfang
gefunden, um mit anderen Menschen
 gemeinsame Sache zu machen.

So verbinden sich
rund 2 Millionen Sportbegeisterte in Hessen zu
rund 8.000 Sportvereinen- und Verbänden.

Für diese Gemeinschaft bietet der Hessentag eine Bühne.
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Sport auf dem 1. Hessentag 1961 in Alsfeld

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Schätze

Axel Wintermeyer, Staatsminister und Chef der Hessischen Staatskanzlei:

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Die Hessentagsstadt soll im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Ihre Schätze, ihre Besonderheiten sollen den Hessentag zu einem einzigartigen Erlebnis machen.

Doch wie kann das gelingen? 
Das Land Hessen hat dafür ein neues Konzept:


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Herborn

So bunt wie das Leben
31. Mai - 8. Juni 1986, 350.000 Besucher.
20. - 29. Mai 2016, 940.000 Besucher.

Alsfeld

Tradition grüßt die Zukunft
30. Juni - 2. Juli 1961, 40.000 Besucher.
25. Mai - 2. Juni 1985, 400.000 Besucher.

Michelstadt

Durchatmen in der Ruhepolregion Rhein-Main
22. - 24. Juni 1962, 40.000 Besucher.

Hanau

Brüder-Grimm-Stadt
28. - 30. Juni 1963, 60.000 Besucher

Kassel

documenta Stadt
3. - 5. Juli 1964, 430.000 Besucher.
14. - 23. Juni 2013, 1.830.000 Besucher.

Darmstadt

Wissenschaftsstadt
1. - 5. Juli 1965, 350.000 Besucher.

Friedberg

Kreisstadt Friedberg
10. - 12. Juni 1966, 120.000 Besucher.
23. Juni - 1. Juli 1979, 350.000 Besucher.

Bad Hersfeld

kommen - sehen - erleben - staunen
30. Juni - 2. Juli 1967, 150.000 Besucher.

Viernheim

28. - 30. Juni 1968. 150.000 Besucher.

Gießen

Universitätsstadt
27. - 29. Juni 1969, 200.000 Besucher

Wiesbaden

Landeshauptstadt
26. - 28. Juni 1970, 200.000 Besucher

Eschwege

Erlebnisland Werra-Meißner
25. - 27. Juni 1971, 160.000 Besucher.

Marburg

Universitätsstadt
17. - 25. Juni 1972, 250.000 Besucher.

Pfungstadt

16. - 24. Juni 1973, 160.000 Besucher.

Fritzlar

Dom- und Kaiserstadt
1. - 9. Juni 1974, 230.000 Besucher.

Wetzlar

Goethe- und Optik-Stadt
7. - 15. Juni 1975, 370.000 Besucher.
1. - 10. Juni 2012, 1.215.000 Besucher.

Bensheim

Bensheim an der Bergstraße
5. - 13. Juni 1976, 345.000 Besucher.
6. - 15. Juni 2014, 1.325.000 Besucher.

Dreieich

18. - 26. Juni 1977, 450.000 Besucher.

Hofgeismar

Dornröschenstadt
24. Juni - 2. Juli 1978, 300.000 Besucher.
29. Mai - 7. Juni 2015, 750.000 Besucher.

Grünberg

21. - 29. Juni 1980, 275.000 Besucher.

Bürstadt

Solar-Metropole im Hessischen Ried
6. - 14. Juni 1981, 300.000 Besucher.

Wächtersbach

16. - 23. Mai 1982, 300.000 Besucher.

Lauterbach

Die Kreisstadt
28. Mai - 5. Juni 1983, 300.000 Besucher.

Lampertheim

Spargelstadt Lampertheim - lebens- und liebenswert
26. Mai - 3. Juni 1984, 400.000 Besucher.

Melsungen

Melsungen lohnt sich
6. - 14. Juni 1987, 400.000 Besucher.

Hofheim

Alles da, alles nah.
2. - 10. Juli 1988, 450.000 Besucher.

Frankenberg

24. Juni - 2. Juli 1989, 480.000 Besucher.

Fulda

Unsere Stadt
1. - 10. Juni 1990, 700.000 Besucher.

Lorsch

UNESCO-Welterbe im Herzen unserer Stadt
14. - 23. Juni 1991, 580.000 Besucher.

Wolfhagen

Tradition mit Fortschritt
29. Mai - 7. Juni 1992, 680.000 Besucher.

Lich

Eine Stadt zwischen Historie und Gegenwart
9. - 18. Juli 1993, 860.000 Besucher.

Groß-Gerau

Kreisstadt
3. - 12. Juni 1994, 680.000 Besucher.

Schwalmstadt

Hessisch. Herzlich. Innovativ.
23. Juni - 2. Juli 1995, 760.000 Besucher.

Gelnhausen

Barbarossastadt
28. Juni - 7. Juli 1996, 660.000 Besucher.

Korbach

Hansestadt Korbach. Goldrichtig.
20. - 29. Juni 1997, 700.000 Besucher.

Erbach

Erbach im Odenwald
12. - 21. Juni 1998, 520.000 Besucher.

Baunatal

11. - 20. Juni 1999, 1.060.000 Besucher.

Hünfeld

Konrad Zuse Stadt
9. - 18. Juni 2000, 710.000 Besucher.

Dietzenbach

Mittendrin in RheinMain
18. - 27. Mai 2001, 1.100.000 Besucher.

Idstein

14. - 23. Juni 2002, 925.000 Besucher.

Bad Arolsen

Natürlich!
13. - 22. Juni 2003, 780.000 Besucher.

Heppenheim

18. - 27. Juni 2004, 915.000 Besucher.

Weilburg

Perle an der Lahn
17. - 26. Juni 2005, 840.000 Besucher.

Hessisch Lichtenau

Tor zum Frau Holle Land
26. Mai - 4. Juni 2006, 580.000 Besucher.

Butzbach

Friedrich-Ludwig-Weidig-Stadt
1. - 10. Juni 2007, 1.100.000 Besucher.

Homberg (Efze)

Reformationsstadt
6. - 15. Juni 2008, 810.000 Besucher.

Langenselbold

Tradition - Dynamik - Lebensfreude
5. - 14. Juni 2009, 1.000.000 Besucher.

Stadtallendorf

28. Mai - 6. Juni 2010,  1.080.000 Besucher.

Oberursel

Das Tor zum Taunus
10. - 19. Juni 2011, 1.375.000 Besucher.

Rüsselsheim

MAIN Rüsselsheim. UNSER Hessen.
9. - 18. Juni 2017.

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Emotionen

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Als Verlobte erlebte das Hessentagspaar Marion Wiegand und Udo Lünzer den Hessentag 1983 in Lauterbach. Udo Lünzer erinnert sich: „Wir haben ein Faustball-Spiel von blinden Menschen besucht und sie baten mich, die Tracht meiner Frau mal zu beschreiben. Wie sieht sie denn genau aus, fragten sie.

Ich habe die Haube, die Röcke, auch die Strumpfbänder und all das Schöne an meiner Frau in Worte zu fassen versucht.
Das war ein sehr emotionaler Moment für uns beide als wir spürten, dass diese Menschen meine Bilder übernahmen. Schließlich haben wir sie eingeladen, auch mit den Händen zu tasten und zu begreifen, was ich nur schwerlich beschreiben konnte. So wurden wir das „Hessentagspaar zum Anfassen“.

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Nachwuchs

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Als Besucher oder als Aktive mit viel Spaß dabei:
Für den Nachwuchs auf dem Hessentag
ist auf jeden Fall gesorgt.

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Tradition

Brauchtum ist und bleibt einer der Mittelpunkte des Hessentages. An der Spitze steht dabei die Tanz- und Trachtenpflege. Der dazu 1951 gegründete Landestrachtenverband vereint
160 Trachtengruppen mit insgesamt
 17.000 Mitgliedern unter seinem
 Dach. Damit darf sich Hessen
als das Land mit der größten
Trachtenvielfalt rühmen.

Hinzu kommen die Trachten
der Heimatvertriebenen
oder Flüchtlinge nach 1945.
Bunte Abwechslung also im
traditionellen Trachtenzelt
auf dem Hessentag. 

https//trachtenland-hessen.de/trachten


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Lina Boland und Marie Schmidt,
beide 13 und aus Speckswinkel,
dem ältesten und mit 550 Einwohnern
kleinsten Stadtteil von Neustadt im
Landkreis Marburg-Biedenkopf.
Gemeinschaft und Vereinsleben
wird hier ganz groß geschrieben.
Zum Beispiel beim TVG,
der Trachten- und Volkstanzgruppe.

Ihr gehören Lina und Marie seit der 1. Klasse an.
So wie die ganze Familie.

Sie trainieren jeden Mittwoch eine Stunde
und tanzten schon auf fünf Hessentagen...
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Der Festzug bildet den krönenden Abschluss des Hessentages. Die ganze Vielfalt Hessens und des Landesfestes zieht noch einmal in einem bunten und fröhlichen Zug durch die Hessentagsstadt. Mit dabei sind mehr als 3.300 Teilnehmer, über 60 Motivwagen, zwei Dutzend Reiter und fast 50 Musik- und Trachtengruppen aus dem ganzen Land. Am Ende des Zuges fährt das Hessentagspaar des kommenden Jahres und lädt die Tausenden von Zuschauern zum nächsten Fest der Hessen ein.
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Anekdoten

Die Puppen-Anekdote

Eine kleine Randgeschichte und zugleich der Kern des Hessentages: 

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Für viele Besucher ist der Hessentag inzwischen selbst eine Tradition. Rund 80 Prozent der Besucherinnen und Besucher haben schon mehrere von ihnen erlebt. Dabei kommen nur
20 Prozent wegen eines Konzerts. 80 Prozent kommen ganz einfach, weil Hessentag ist.  

In ihren Erzählungen über den Hessentag spiegelt sich die Verbundenheit und Freude an dieser Tradition wider...
 

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Gelungen

Karin Stucke, Nicolai Sperlich und Denise Ratzkowski, Martin Sternhagen und Bärbel Kranz-Schütz wird der Hessentag in guter Erinnerung bleiben...

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„Der Hessentag dauert 10 Tage, aber er wirkt für Jahrzehnte“

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Mittendrin im festlichen Gewühl auch
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier
und seine Frau Ursula.

Am Ende eines Hessentags haben sie
vielen die Hände reichen dürfen, 
mit vielen Menschen über ihre Sorgen
und Freuden geredet
und ganz besondere Augenblicke erlebt.


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Projektleitung:
Simone Koch

Konzept, Text, Recherche,
Simone Koch, Silvia Wilbert, Henrike Meinert,
Andrea Seubert, Eva Bachofner, Themas Kohn,
David Weyand

Fotos:

Sabrina Feige, Erhard Blatt,
GGEW Magic Lake: Ralph Larmann
Lahnbrücke: Stadt Wetzlar

Videos und Audios:
Barbara Kleeblatt, Henrike Meinert, Silvia Wilbert,
Lisa Habib, Mediathek Hessen

Grafik:
Eva Bachofner, Carolin Fischer, fotolia


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